Archiv für Juli 2008

Onsari… heiße Luft mit Plattform

Juli 24, 2008

Zugute halten muss man Onsari, dem revolutionären neuen Social Network, dass das blaue Design aufgeräumt und gefällig wirkt. Andere, weit aus erfolgreichere Plattformen blinken in grellen Farben, was mich ziemlich stört. Das ist eigentlich aber auch schon alles. Ich hab mich heute eingeklinkt und bin als frischgebackener Onsarist ein wenig auf der Plattform rumgesurft. Ums sehr kurz zu machen: Die Ladezeiten sind viel zu hoch, die Mitglieder sind gesellschaftlich nicht breit genug gestreut (will sagen: nach den Profile Pics zu urteilen handelt es sich bei den meisten Onsaristen um Nutten oder solche Hosenscheißer, die man immer bei McDonalds mit lauter Mukke aus dem Handy antrifft).

Witzig ist die Selbstbeschreibung der Plattform,  die vor Superlativen, Rechtschreibfehlern und Sinnentstelltem nur so strotzt. Beispiel gefällig? „Um die Welt zu erobern nutzt onsari die unglaublichen Kräfte der persönlichen Beziehungen und der Mathematik (…)“ steht da. Scheint so, als ob die Rechnung nicht so ganz aufgeht, wenn ich mir den Traffic ansehe. Btw: Der Neuzugang bin ich.

Napcabs GmbH

Juli 23, 2008

Über eine sehr interessante Gründung bin ich gestern gestolpert. Napcabs aus München hat sich vorgenommen, Schlafwürfel zu verkaufen. Erster Kunde ist der Münchener Flughafen, wo wohl ein Teil im Sicherheitsbereich/Abflughalle ausgestellt ist – „wohl“, weil die Infos auf der Webseite noch sehr dünn ist. 

Homepage Napcabs August 2008

Homepage Napcabs August 2008

Auf der Suche nach Napcabs spuckt Google insgesamt knapp 4.000 Links aus. Das ist sicherlich nicht schlecht. Einen Artikel bei der Süddeutschen gibts auch schon, der mit einem Bild vom Innenleben der Kabine geschmückt ist. 

Mir macht die Idee Spass. Vor einem halben Jahr bin ich in London gestrandet und musste 10 Stunden auf den nächsten Flieger warten. Gepennt hätte ich gerne, aber mit einem halbem Auge auf’s Gepäck schielen entspannt dann doch nicht so wirklich.

Erste Schritte (1)

Juli 22, 2008
Nach mühseligen 10 Minuten steht jetzt das Bild oben in der Kopfzeile. Ein besseres habe ich nicht gefunden, noch nicht. Wer sich wundert, was dort zu sehen ist, soll einfach losraten. Ich verrate schon mal so viel: Sachs & Bardot, 55, Bora Bora, nur auf der anderen Seite. 

Heute werde ich mich weiter mit der Erstellung einer Peer-Liste rumschlagen.  Peer-Listen sind ein wichtiger Bestandteil der Wettbewerbsanalyse – einfach mal schauen, was es da draussen alles schon an ähnlichen oder identischen Geschäfsmodellen gibt und mit wem man sich wohl in naher Zukunft anlegen wird. Sie zu finden, ist – wenn man branchenfremd ist – mit unter nicht ganz  einfach, so dass die Suche schon viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Schlagworte bei Wikipedia bringen manchmal ein Paar Namen, idR muss man sich aber bei Google die Namen mühsam raussuchen.

Mein Gründung wird im Bereich webbasierte Services stattfinden, sofern das überhaupt der richtige “Fachbegriff” ist. Ich habe soweit knapp 300 kleine Klitschen und u.a. sehr riesige Unternehmen gefunden, die im weitesten Sinne ähnliche Service anbieten, und bin in soweit beruhigt, dass meine Idee noch nicht irgendwie abgebildet wurde. Bei einigen meiner Konkurrenten habe ich mich registriert und stelle mit Erschrecken fest, mit wieviel Mist man offensichtlich user anziehen kann. Ich schau mich noch mal die Einstellungen dieses Blogs an und melde mich später.